Druckdienstplatzhalter ins Wörterbuch aufnehmen

Beim Gestalten der Dokumentvorlagen bietet es sich an, vor dem Speichern mit der Taste F7 in Word das jeweilige Dokument durch die Rechtschreibprüfung laufen zu lassen.

Damit die Rechtschreibprüfung nicht jeden Platzhalternamen in jedem zu prüfenden Dokument immer wieder als Fehler moniert bzw. weil während der Bearbeitung von Vorlagen der Text vor lauter roter Wellenlinien sehr unübersichtlich wird, bietet es sich an, bereits vor Gestaltung von Druckdienstvorlagen zumindest alle mitgelieferten Platzhalternamen einmal komplett in das eigene Word-Benutzerwörterbuch aufzunehmen.

Außerdem hat dies den Vorteil, dass in weiteren Vorlagen falsch geschriebene Platzhalternamen dann wirklich als Fehler angezeigt werden.

Vorgehensweise:

  1. Besteht die Möglichkeit, SQL zu nutzen, können Sie mit der SQL-Anweisung

    select bezeichnung from n_platzhalter

    in einem beliebigen SQL-Editor die aktuellen Platzhalter ausgeben. Alternativ erstellen Sie eine MIS-Auswertung und verwenden die vorstehende SQL-Anweisung im MIS-Format.

  2. Kopieren Sie das Ergebnis dieser SQL- bzw. MIS-Auswertung in ein leeres Word-Dokument.

  3. Starten Sie in dem Word-Dokument mit der Taste F7 die Rechtschreibprüfung und nehmen sämtliche Platzhalterbezeichnungen in Ihr Wörterbuch auf. Halten Sie dazu im Rechtschreib-Prüfdialog einfach die Tastenkombination Alt+H so lange fest, bis alle Bezeichnungen hinzugefügt sind (keine Angst, wenn Sie die Tastenkombination länger als nötig festhalten, passiert nichts außer einigen Piepsern).

  4. Das Word-Dokument können Sie nach der Aufnahme aller Platzhalter in Ihrem Wörterbuch ohne Speichern einfach schließen.

Parameter, die bei einigen Platzhaltern im Druckdienst hinzugefügt werden müssen sowie Ihre individuellen Textbausteinbezeichnungen werden auf diese Weise natürlich nicht dem Wörterbuch hinzugefügt. Hier ist beim Prüfen der einzelnen Dokumentvorlagen manuell einmalig das Hinzufügen zum Wörterbuch nötig.